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Herzlich Willkommen auf der Seite des SSV 1928 e.V. Sulzbach!

Vereinsgeschichte

Über das Vereinsgeschehen der Jahre 1928 bis zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs im Jahre 1952 gibt es keine schriftlichen Aufzeichnungen. Was über die ersten Jahre und die Männer der ersten Stunde bekannt ist, wurde 1952 vom damaligen Schriftführer Wilhelm Reitermann niedergeschrieben und vom einzigen noch lebenden Gründungsmitglied Peter Schäfer in einem Gespräch ergänzt.

Die Gründungsversammlung im Jahre 1928 fand im Nebenzimmer des Gasthauses "Zur Rose" statt. Es sind folgende Namen bekannt.: Georg Deckert, Heinrich Mades, Jacob Braun, Johannes Pauli, Heinrich Wacker, Heinrich Schmiedel, Albert und Heinrich Eberle, Karl Plapp, Karl Ehret, Georg Lammer und Peter Schäfer. Der neue Verein erhielt den Namen KKS (Klein-Kaliber- Schützenverein) Sulzbach und als 1. Vorsitzender wurde Georg Deckert gewählt. Als im Jahre 1931 der damalige Schriftführer Peter Schäfer sein Amt und seine Mitgliedschaft wegen beruflich bedingtem Wegzug abgab, war Jacob Braun 1. Vorsitzender.

Der Verein benötigte vor allem ein Gelände um seinen Sport ausüben zu können; dieses Gelände stellte Heinrich Eberle in der "Wasserhölle" (oberhalb des "Schweizer Hofes") heute noch unter dem Namen "Schießstand" bekannt, zur Verfügung. Das Gasthaus "Zum Schweizer Hof" wurde daher das Vereinslokal. Die Entstehung des Schützenvereins im Jahre 1928 hatte aber auch politische Gründe, denn die Gründer kamen aus dem demokratischen Verein des "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold", der in Sulzbach unter der Führung des Lehrers Augustdörfer stand. Da der Widerstand dieser demokratischen Kräfte gegen das aufkommende Nazi-Regime immer gefährlicher und aussichtsloser wurde, löste sich der Reichsbanner langsam auf und man gründete den Schützenverein, um über den Sport weiterhin den gemeinsamen Gedankenaustausch und die Geselligkeit pflegen zu können.

Trotz großer Schwierigkeiten konnte der Sportbetrieb und das gesellige Vereinsleben bis zum zweiten Weltkrieg aufrecht gehalten werden. Nach der Kapitulation mußten sämtliche Vereinswaffen, Bücher und sonstige Vereinsgegenstände abgeliefert werden und der Schießsport wurde verboten.

Erst nach 1950 trat eine Erleichterung ein, der Schießsport wurde mit Luftgewehr auf 10 Meter Entfernung zugelassen.